Der Eintritt in die römische Stadt Altilia-Saepinum in Sepino ist seit dem 1. März 2026 wegen laufender Arbeiten vorübergehend frei, regulär kostet er 10 €.
Frei, mit Datum, und vorübergehend
Der Betreiber erklärt den Zutritt seit dem 1. März 2026 für vorübergehend kostenlos, wegen der laufenden Arbeiten. Der reguläre Tarif beträgt 10 € regulär und 2 € für 18- bis 25-Jährige, unter 18 Jahren frei, die Jahreskarte kostet 20 €.
Die Quellen widersprechen sich: cultura.gov.it nennt 10 €, das Verzeichnis der regionalen Museumsdirektion Molise schreibt Eintritt frei. Aufgelöst wird das durch die Seite des Betreibers, die den zeitweisen Verzicht ausdrücklich begründet. Prüf vor der Fahrt, ob die Arbeiten noch laufen.
8:15 bis 19:15 Uhr, an sieben Tagen
Geöffnet ist täglich von 8:15 bis 19:15 Uhr, letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung. Es gibt keinen Ruhetag.
Elf Stunden am Tag und kein Montagsproblem sind für eine italienische Ausgrabung ungewöhnlich. Die Adresse lautet C.da Altilia 1 an der SP82 in 860171 Sepino in der Provinz Campobasso, betrieben wird die Anlage vom Parco archeologico di Sepino.
Eine römische Stadt, ab 293 v. Chr.
Römisch wurde das Gebiet 2931 v. Chr., im dritten Samnitenkrieg. Erhalten sind Forum, Basilika und Theater, dazu die Porta Bojano und die Porta Terravecchia sowie Mauern und Türme; vier Stadttore hatte die Anlage insgesamt.
Was Saepinum von den bekannten Ausgrabungen unterscheidet, ist nicht die Größe, sondern die Umgebung: die Reste stehen zwischen Feldern und Bauernhäusern, ohne Zaun um jedes Stück, und das Dorf Altilia liegt teilweise darin.
Eine Viehtriebstraße läuft mittendurch
Zwei Achsen kreuzen sich in der Anlage: der Tratturo Pescasseroli-Candela, eine der großen Grasstraßen der Wanderweidewirtschaft, und die Straße vom Matese-Massiv zur Ebene des Tammaro. Genau dort entstand die römische Stadt.
Diese Lage bestimmte Gründung und Grundriss. Es ist der einzige Ort in Italien, an dem sich zwei Erbe-Ebenen physisch überschneiden: eine antike Stadt und ein noch begehbarer Triebweg. Die Länge der Tratturi in Kilometern ist auf keiner amtlichen Quelle belegt und steht deshalb hier nicht.
Transhumanz: UNESCO 2019, erweitert 2023
Die Wanderweidewirtschaft steht seit 2019 auf der repräsentativen Liste des immateriellen Kulturerbes, auf gemeinsame Kandidatur von Italien, Österreich und Griechenland. 2023 wurde die Einschreibung in der Sitzung 18.COM unter der Referenz 019643 auf zehn Staaten erweitert: Albanien, Andorra, Österreich, Kroatien, Frankreich, Griechenland, Italien, Luxemburg, Rumänien und Spanien.
Unterschieden werden die horizontale Transhumanz in der Ebene und die vertikale im Gebirge. In Italien läuft sie über die Tratturi, und Molise besitzt davon das dichteste Netz. Dass Österreich Mitkandidat der ersten Stunde war, macht diesen Ort für deutschsprachige Leser weniger exotisch, als er aussieht. Stand der Tarife: 03.09.2026.
FAQ
Kostet Saepinum Eintritt?
Wann hat Saepinum geöffnet?
Was steht in Saepinum?
Was ist der Tratturo, der durch Saepinum führt?
Ist die Transhumanz UNESCO-Erbe?
Quellen (3)
- 110 · 2 · 20Parco archeologico di Sepino - Ministero della Cultura; Direzione regionale musei nazionali Molise - Ministero della Cultura; Ministero della Cultura · neu zu pruefen bis 2027-03-31
- 2Direzione regionale musei nazionali Molise - Ministero della Cultura · neu zu pruefen bis 2099-12-31
- 3Commissione Nazionale Italiana per l'UNESCO; Ministero della Cultura - Ufficio UNESCO; UNESCO Intangible Cultural Heritage · neu zu pruefen bis 2029-12-31
Aktualisiert am 2026-09-03
