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Stilo: eine Kirche des 10. Jahrhunderts, fünf Kuppeln

Die Cattolica di Stilo, eine byzantinische Kirche des 10. Jahrhunderts mit rund sieben Metern Seitenlänge und fünf Kuppeln, ist seit dem 29. Juli 2026 wieder offen und montags geschlossen.

Wieder offen seit dem 29. Juli 2026

Die Kirche öffnete am 29. Juli 2026 wieder für Besucher, nach Arbeiten für die Barrierefreiheit. Montags ist sie geschlossen.

Dienstags und sonntags öffnet sie nur nachmittags, von 14:00 bis 19:30 Uhr. Mittwochs bis samstags ist von 8:30 bis 19:30 Uhr offen, ebenso am ersten Sonntag im Monat und am 15. August. Die Kasse schließt 15 Minuten vor der Tür.

Die Mitteilung zur Wiedereröffnung nannte außerdem Sonntagvormittage an einzelnen Augustwochenenden 2026. Die sind vorbei: an einem gewöhnlichen Sonntagmorgen stehst du jetzt vor verschlossener Tür, und nur der erste Sonntag im Monat öffnet schon um 8:30 Uhr.

Kein Preis, den jemand bestätigt

Einen Eintrittspreis für die Cattolica nennt keine Quelle, die wir prüfen konnten.

Zwei Dokumente desselben Gemeindeamts widersprechen sich. Die Denkmalseite spricht von freiem Eintritt. Die Mitteilung vom 29. Juli nennt eine Kasse, die eine Viertelstunde früher schließt, und die braucht ein Ort ohne Eintritt nicht.

Hier steht darum weder „frei“ noch ein Betrag. Ruf vor der Abfahrt die Nummer an, die die Gemeinde angibt: +39 0964 776006.

Neun Joche, vier Säulen, fünf Kuppeln

Der Grundriss ist fast quadratisch, rund sieben Meter pro Seite, geteilt in neun gleiche Joche und drei Apsiden, mit fünf zylindrischen Kuppeln auf vier Säulen: zwei aus Cipollino-Marmor, eine aus Marmor von Luni, eine aus Granit.

Unter den Fresken sind der heilige Basilius, Johannes Chrysostomos und Johannes der Täufer sowie eine Dormitio der Jungfrau aus dem 14. oder 15. Jahrhundert, mehrere hundert Jahre jünger als die Mauern.

Es ist ein kleines Gebäude. Der Besuch misst sich in Minuten, und der Grund zu kommen ist, wie viel Architektur auf so wenig Boden passt.

Kein Welterbe, egal was du gelesen hast

Kalabrien hat eine einzige UNESCO-Welterbestätte, und das ist nicht die Cattolica: es sind die Alten Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas, ein serielles Gut, das Kalabrien mit den Abruzzen, der Basilikata, der Emilia-Romagna, Latium, Apulien und der Toskana teilt.

Den UNESCO-Eintrag, den Kalabrien für ein Werk griechisch-christlicher Kunst tatsächlich hat, führt eine andere Liste. Der Codex Purpureus Rossanensis, ein griechisches Evangeliar des 5. bis 6. Jahrhunderts, mit Silber und Gold auf purpurgefärbtes Pergament geschrieben und mit 14 Miniaturen, steht seit 2015 im Register Memory of the World und wird vom Erzbistum Rossano-Cariati verwahrt.

Zeiten und Tickets für den Codex in Corigliano-Rossano sind nicht geprüft. Die Region steht unter Kalabrien, die Liste, die alle verwirrt, unter UNESCO-Stätten nach Region. Stand: 11.09.2026.

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FAQ

Ist die Cattolica di Stilo geöffnet?

Ja, seit dem 29. Juli 2026, nach Arbeiten für die Barrierefreiheit. Montags ist geschlossen, dienstags und sonntags offen von 14:00 bis 19:30 Uhr, mittwochs bis samstags von 8:30 bis 19:30 Uhr. Die Kasse schließt 15 Minuten früher.

Ist der Eintritt in die Cattolica di Stilo frei?

Nicht bestätigt. Die Denkmalseite der Gemeinde spricht von freiem Eintritt, die Mitteilung zur Wiedereröffnung im Juli 2026 von einer Kasse. Einen Preis nennt keine prüfbare Quelle, also rechne nicht mit freiem Eintritt und ruf vorher unter +39 0964 776006 an.

Ist die Cattolica di Stilo UNESCO-Welterbe?

Nein. Die einzige Welterbestätte Kalabriens sind die Buchenurwälder, ein serielles Gut, das die Region mit sechs anderen teilt. Kalabriens UNESCO-Eintrag für griechisch-christliche Kunst ist der Codex Purpureus Rossanensis, seit 2015 im Register Memory of the World.

Wie alt ist die Cattolica di Stilo?

Sie stammt aus dem 10. Jahrhundert: eine griechisch-byzantinische Kirche auf fast quadratischem Grundriss von rund sieben Metern Seitenlänge, mit fünf zylindrischen Kuppeln, vier Säulen und drei Apsiden. Das Fresko der Dormitio im Inneren ist jünger, aus dem 14. bis 15. Jahrhundert.

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