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Italiens 62 UNESCO-Stätten und ihre Zählregel

Italien hat 62 Stätten auf der UNESCO-Welterbeliste, 56 kulturelle und 6 natürliche, ohne eine einzige gemischte, dazu 30 Kandidaten auf der Vorschlagsliste.

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FAQ

Wie viele UNESCO-Welterbestätten hat Italien?

62 Stätten auf der Welterbeliste, 56 kulturelle und 6 natürliche, keine gemischte. Zahlen wie 55, 58 oder 61 stammen aus älteren Zählungen, denn Italien kommt fast jedes Jahr neu auf die Liste. Die Konvention hat das Land am 23. Juni 1978 ratifiziert.

Sind die Dolomiten UNESCO-Welterbe?

Ja, seit 2009 als Naturerbe, und zwar als eine einzige Stätte, die sich Venetien, Trentino-Südtirol und Friaul-Julisch Venetien teilen. In der Regionenstatistik zählt sie deshalb dreimal. Trentino-Südtirol hat insgesamt 2 Welterbestätten.

Welche Region hat die meisten UNESCO-Stätten?

Die Lombardei mit 10 der 62, vor Toskana und Venetien mit je 9. Vier der zehn lombardischen Einträge sind serielle Stätten, die auch in anderen Regionen liegen, etwa die Sacri Monti, die Langobardenstätten und die prähistorischen Pfahlbauten.

Gibt es italienische Regionen ohne Welterbe?

Zwei, Stand 2026: Molise und das Aostatal. Molise hat einen Anteil am Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise, doch keiner der dort eingeschriebenen Buchenwald-Teilbereiche liegt auf molisanischem Gebiet.

Zählt die italienische Küche zum Welterbe?

Nein, sie steht seit 2025 auf der Liste des immateriellen Kulturerbes, das ist eine andere Liste. Italien hat dort 21 Einträge, 20 in der repräsentativen Liste und 1 im Register guter Praktiken. Keiner davon gehört zu den 62 Welterbestätten.

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