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Ligurien: zwei Stätten, und keine ist ein Dorf

Ligurien hat 2026 zwei Welterbestätten, und die bekanntere ist nicht das, was ihr Kurzname behauptet: die Eintragung von 1997 umfasst Portovenere und drei Inseln ebenso wie die fünf Dörfer der Cinque Terre.

Die Küstenstätte ist größer als ihr Spitzname

Nummer 826, eingetragen 1997 nach den Kriterien ii, iv und v, heißt "Portovenere, Cinque Terre und die Inseln Palmaria, Tino und Tinetto". Sie umfasst 4.689,25 Hektar auf etwa 15 Kilometern Küste.

Ihre Bestandteile sind Portovenere, Riomaggiore, Manarola, Corniglia, Vernazza und Monterosso, dazu die drei Inseln. Portovenere und die Inselgruppe fallen aus der Kurzform ständig heraus, und sie sind die halbe Begründung der Eintragung.

Wer den Besuch um fünf Dörfer plant, plant um einen Teil der Stätte. Die Inseln und das Vorgebirge am Südende sind die stille Hälfte.

Kulturkriterien, wegen der Mauern

Die drei Kriterien sind kulturell und nicht natürlich, und den Unterschied macht die Trockenmauerterrasse. Ein großer Teil stammt aus dem zwölften Jahrhundert, und gewürdigt wird die Arbeit, sie über achthundert Jahre zu erhalten.

Diese Einordnung erklärt, warum Aufgabe hier ein Erhaltungsproblem ist. Eine Terrasse, die niemand nachbaut, rutscht ins Meer, und mit ihr geht die Landschaft, die das Etikett trägt.

Genua: eine zweite Stätte, eine andere Welt

Die andere ligurische Stätte ist Nummer 1211, "Genua: Le Strade Nuove und das System der Palazzi dei Rolli", eingetragen 2006. Es ist ein städtisches System von Adelspalästen in einer arbeitenden Hafenstadt.

Zwei Stätten, eine Region, und keine Überschneidung: die eine ist eine gepflegte Agrarküste, die andere ein Straßenplan aus Renaissance und Barock mit einem öffentlichen Beherbergungssystem dahinter.

Keine von beiden wird mit einer anderen Region geteilt, und das ist in der italienischen Liste ungewöhnlich. Liguriens zwei gehören ganz ihm selbst.

Was aus der Zahl folgt

Zwei ist für eine so berühmte Region eine niedrige Zahl, und sie ist kein Qualitätsmaß. Die Liste verzeichnet, was ein Staat vorgeschlagen und ein Komitee angenommen hat, zum Zeitpunkt des Vorschlags.

Nimm das Etikett, um zu wissen, was geschützt ist und warum, und plane dann um die Erreichbarkeit statt um den Status. Mehr unter Ligurien, Cinque Terre, UNESCO in Italien und der Küstenweg. Stand: 03.09.2026.

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FAQ

Wie viele UNESCO-Stätten hat Ligurien?

Zwei im Jahr 2026. Portovenere, Cinque Terre und die Inseln Palmaria, Tino und Tinetto, eingetragen 1997, sowie Genua: Le Strade Nuove und das System der Palazzi dei Rolli, eingetragen 2006. Keine von beiden wird mit einer anderen Region geteilt.

Umfasst die Stätte Cinque Terre nur die fünf Dörfer?

Nein, und der Name führt in die Irre. Die Stätte umfasst 4.689,25 Hektar auf etwa 15 Kilometern Küste und schließt Portovenere und die Inseln Palmaria, Tino und Tinetto ebenso ein wie Riomaggiore, Manarola, Corniglia, Vernazza und Monterosso.

Nach welchen Kriterien wurde die Küste eingetragen?

Nach den Kriterien ii, iv und v, im Jahr 1997, unter der Nummer 826. Das sind Kulturkriterien und keine Naturkriterien: geschützt ist eine von Menschen geformte Landschaft, vor allem die Trockenmauerterrassen, die großteils aus dem zwölften Jahrhundert stammen.

Was sind die Palazzi dei Rolli?

Das genuesische System von Adelspalästen an den Strade Nuove, eingetragen 2006 unter der Nummer 1211. Es ist eine zweite, städtische ligurische Stätte, die mit der Küste außer der Region nichts gemein hat, und sie liegt in einer arbeitenden Stadt.

Warum zählen die Terrassen für die Eintragung?

Weil die Trockenmauern der Grund sind, warum die Stätte kulturell und nicht natürlich ist. Ein großer Teil der Terrassen geht auf das zwölfte Jahrhundert zurück, und es ist menschliche Arbeit über achthundert Jahre, die die Eintragung von 1997 würdigt.

Quellen (2)

  1. 12 · 0UNESCO World Heritage Centre; Ministero della Cultura - Ufficio UNESCO; Wikidata (query SPARQL su P1435=Q9259, P17=Q38, P757, P131) · neu zu pruefen bis 2027-08-31
  2. 24.689,25 · 826 · 15Ministero della Cultura - Ufficio UNESCO · neu zu pruefen bis 2099-12-31

Aktualisiert am 2026-09-03