Der Marsische Bär ist eine heimische Unterart des Apennins mit rund 50 Tieren, die fast alle im Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise leben, während die Bären des Trentino von 10 Tieren abstammen, die zwischen 1999 und 2002 aus Slowenien kamen, und 2023 rund 98 zählten: dasselbe Tier, einmal geschützt, wo es überlebt hat, einmal von außen neu aufgebaut.
Zwei Bärenpopulationen nebeneinander
| Marsischer Bär, Abruzzen | Braunbär, Trentino | |
|---|---|---|
| Herkunft | heimisch, nie verschwunden | aus Slowenien wieder angesiedelt |
| Gründertiere | entfällt | 10 Bären, freigelassen 1999 bis 2002 |
| letzte Schätzung | rund 50, Spanne 45 bis 69 | rund 98 |
| Jahr der Schätzung | nicht angegeben | 2023 |
| wichtigster Park | Abruzzen, Latium und Molise | Adamello Brenta |
| Park gegründet | 1922, per Gesetz 1923 | 1967 |
| Parkfläche | rund 50.500 ha3 | 62.051 ha4 |
Dieselbe Art mit entgegengesetztem Ausgangspunkt: 10 freigelassene Gründertiere auf der einen Seite, eine Population, die nie verloren war, auf der anderen. Die eine ist ein Rest, den man bewacht, die andere eine Gründergruppe, die gewachsen ist.
Der Marsische Bär war nie weg
Rund 50 Tiere zählt die Parkverwaltung beim Marsischen Bären, Ursus arctos marsicanus, einer Unterart des Braunbären im zentralen Apennin, mit einer Spanne von 45 bis 69. Es ist die größte Bärenpopulation Italiens, und sie lebt fast vollständig im Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise.
Diese Bären hat niemand hergebracht. Der Park selbst begann 1922 als private Initiative, per Gesetz eingerichtet 1923, und seine Wälder bedecken 30.0003 der rund 50.500 ha3. Heute breitet sich die Population langsam in die Gebiete um den Park aus.
Die Bären im Trentino wurden zurückgeholt
1996 begann das Projekt Life Ursus, mit dem der Braunbär ins Trentino zurückkehrte. Zwischen 1999 und 2002 wurden zehn Bären aus Slowenien im Naturpark Adamello Brenta freigelassen, und von dort wuchs die Population.
Das ist der grundlegende Unterschied. Die Abruzzen schützen ein Tier, das dort überlebt hat, das Trentino hat beschlossen, ein Tier zurückzubringen, und dafür eine Population von außerhalb Italiens gewählt.
Ein drittes Vorkommen führt die Parkverwaltung in den Ostalpen, einen noch instabilen Kern, der sich von Slowenien aus von selbst neu bildet. Für Leser aus Kärnten oder Osttirol ist das die Grenzregion, aus der die Nachrichten kommen, Zahlen dazu nennt die Quelle aber keine.
Eine Population hält sich, die andere ist gewachsen
60 bis 78 Bären schätzte die Provinz Trient 2018, rund 98 im Jahr 2023, aus zehn Gründertieren. Die Marsische Zahl, rund 50, trägt auf der Seite des Parks kein Jahr.
Direkt vergleichbar sind die beiden Zahlen nicht, weil die eine mit Datum und einer Methode kommt, die jedes Frühjahr veröffentlicht wird, und die andere ohne. Sie zeigen aber zwei verschiedene Verläufe: eine wieder angesiedelte Population, die von zehn auf rund 98 wuchs, und eine heimische, die der Park weiter bei rund 50 zählt.
Die Parks um sie herum sind ganz verschiedene Orte
Rund 50.500 ha3 misst der Abruzzen-Park, mit 77.500 ha3 Randgebiet und 24 Gemeinden in drei Regionen, und er ist vor allem Wald. Der Naturpark Adamello Brenta, gegründet 1967, ist mit 62.051 ha4 das größte Schutzgebiet des Trentino, mit über 80 Seen, dem Adamello-Gletscher und den Brenta-Dolomiten, und er ist UNESCO Global Geopark.
Er ist auch bewohnt: im Gebiet des Adamello Brenta leben 49.0004 Menschen in 21 Tälern. Die Bären des Trentino teilen ihr Revier mit einer großen ansässigen Bevölkerung, und das ist eine andere Art des Zusammenlebens als im Abruzzen-Park.
Zwei Zahlen, die nicht zusammenpassen
20 Bären, aus Slowenien wieder angesiedelt, nennt die Seite des Abruzzen-Parks noch für das Trentino. Das liegt weit unter der eigenen Schätzung der Provinz Trient, die für 2023 rund 98 angibt.
Wir verwenden für jede Population die Zahl der Stelle, die für sie zuständig ist: rund 50 für den Marsischen Bären vom Abruzzen-Park, rund 98 für das Trentino von der Provinz. Veröffentlicht das genetische Monitoring, das 2026 läuft, eine neue Marsische Zählung, ändert sich diese Seite.
Wohin dich welche Geschichte führt
Das Land des heimischen Bären ist der Abruzzen-Park mit seinen 50.500 ha3: lies vor der Reise Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise und Wandern in den Abruzzen. Der Zwilling des Parks aus dem Jahr 1922 steht im Vergleich Gran Paradiso oder Abruzzen-Park.
Interessiert dich die Wiederansiedlung, stehen der Adamello Brenta und die Brenta-Gruppe unter Trentino. Keine der beiden Seiten verspricht dir eine Begegnung, und wir tun es auch nicht.
FAQ
Wie viele Marsische Bären gibt es noch?
Sind die Bären im Trentino heimisch?
Wie viele Bären leben im Trentino?
Ist der Marsische Bär eine eigene Art?
Bereich und Themen
Quellen (4)
- 150Ente Parco Nazionale d'Abruzzo, Lazio e Molise · neu zu pruefen bis 2027-12-31
- 2Wikipedia (dati dai rapporti Grandi Carnivori della Provincia autonoma di Trento) · neu zu pruefen bis 2027-12-31
- 350.500 · 77.500 · 4.400Ente Parco Nazionale d'Abruzzo, Lazio e Molise · neu zu pruefen bis 2029-12-31
- 462.051 · 21 · 49.000Parco Naturale Adamello Brenta; Wikipedia · neu zu pruefen bis 2029-12-31
