Zum Inhalt
MyItalia

Nationalpark Abruzzen: etwa 50 Marsische Bären

Der Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise, 1922 privat gegründet und 1923 per Gesetz eingerichtet, umfasst etwa 50.500 Hektar und beherbergt die größte Bärengruppe Italiens: etwa 50 Marsische Braunbären, in einer Spanne von 45 bis 69.

Etwa 50 Bären, und kein Jahr zur Zählung

Etwa 50 Tiere zählt die Parkverwaltung beim Marsischen Braunbären, in einer Spanne von 45 bis 69.

Es ist die größte Bärengruppe Italiens, und sie lebt fast vollständig im Park, von dem aus sie sich langsam ins Umland ausbreitet.

Die Verwaltung beruft sich auf neuere Studien, nennt aber kein Jahr für die Schätzung. Lies die Zahl deshalb als aktuelle Angabe des Parks und nicht als datierte Zählung.

Was 50 Tiere auf dem Wanderweg bedeuten

Etwa 50 Tiere sind eine Population, bei der jede vermeidbare Störung zählt, und du bist eine der Variablen darin.

Die Regeln des Parks für Besucher, von Gebieten mit begrenztem Zugang bis zum Abstand zu Wildtieren, gehören nicht zu den hier geprüften Fakten. Lies sie auf der Seite der Parkverwaltung oder in einem Besucherzentrum, bevor du losgehst, und halte dich wörtlich daran.

Eine Sichtung verkauft der Park nicht, und diese Seite verspricht auch keine.

Der Bär im Trentino ist eine andere Population

Etwa 20 Bären gibt die Parkverwaltung der Abruzzen für das westliche Trentino um die Brenta an, wiederangesiedelt aus Slowenien, während die Provinz Trient selbst für 2023 etwa 98 Tiere schätzte.

Die beiden Zahlen widersprechen sich, und hier stehen beide mit ihrer Quelle. Die Trentiner Zahl ist die neuere und kommt von der Behörde vor Ort, die jedes Frühjahr einen Bericht über große Beutegreifer veröffentlicht; dort gehört sie nachgeprüft.

Herkunft und Gebiet teilt diese Population mit dem Marsischen Bären nicht: 10 Tiere aus Slowenien wurden zwischen 1999 und 2002 im Naturpark Adamello Brenta freigelassen. Den Vergleich zieht Marsischer Bär und Trentiner Bär.

1922, 1923 und ein Name, der mitwuchs

1922 begann der Park als private Initiative und wurde 1923 mit dem Königlichen Gesetzesdekret Nr. 257 Gesetz.

Bis 2001 hieß er Nationalpark Abruzzen, dann nahm der Name Latium und Molise auf, passend zu dem Gebiet, das er längst umfasste. Wie es anfing, erzählt 1922, die ersten zwei Parks, und den Vergleich mit dem Aostatal zieht Gran Paradiso oder Abruzzen.

24 Gemeinden, 3 Regionen, ein Sitz

24 Gemeinden umfasst der Park, 12 in den Abruzzen, 7 im Latium und 5 im Molise, mit dem Sitz der Verwaltung in Pescasseroli.

  • Parkfläche: 50.500 Hektar
  • Vorfeldzone rundherum: 77.500 Hektar
  • Integralreservate: 4.400 Hektar
  • Wald: 30.000 Hektar
  • Parkwächter: 32

Die höchsten Gipfel sind der Monte Petroso mit 2.249 Metern, der Monte Marsicano mit 2.245 und der Monte Meta mit 2.242. Der Lago di Barrea ist ein Feuchtgebiet nach der Ramsar-Konvention.

Buchenwälder auf der UNESCO-Liste

560 Jahre alt schätzt man die Buche im Val Cervara, den ältesten Baum des Parks, und das Tal ist eines von 13 italienischen Teilgebieten der alten Buchenwälder auf der UNESCO-Liste.

Der zweite Rekordbaum ist eine Schwarzkiefer bei Villetta Barrea, auf 535 Jahre geschätzt. Die Buchenwälder verteilen sich auf 7 italienische Regionen, darunter Abruzzen und Latium, aber keines ihrer Teilgebiete liegt im Molise-Teil des Parks.

Deshalb bleibt das Molise eine von nur 2 Regionen Italiens ohne Welterbestätte, obwohl ein Stück dieses Parks darin liegt. Mehr unter Die zwei Regionen ohne UNESCO-Stätte und zu den Abruzzen.

↑ Inhalt

FAQ

Wie viele Bären leben im Nationalpark Abruzzen?

Etwa 50 Marsische Braunbären, in einer Spanne von 45 bis 69, nach der Schätzung der Parkverwaltung. Es ist die größte Bärengruppe Italiens und lebt fast ganz im Park; ein Jahr für die Zahl nennt die Verwaltung nicht.

Wo kann man Marsische Bären sehen?

Fast nur im und um den Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise, wo nahezu die ganze Population von etwa 50 Tieren lebt. Besucherregeln und Gebiete mit begrenztem Zugang gehören nicht zu den hier geprüften Fakten, lies sie also vorher bei der Parkverwaltung.

Wie groß ist der Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise?

Etwa 50.500 Hektar, dazu eine Vorfeldzone von 77.500 Hektar, über 24 Gemeinden in Abruzzen, Latium und Molise. Der höchste Gipfel ist der Monte Petroso mit 2.249 Metern, der Sitz der Verwaltung liegt in Pescasseroli.

Sind die Bären im Trentino dieselben wie in den Abruzzen?

Nein. Im Trentino leben Nachkommen von Bären, die zwischen 1999 und 2002 aus Slowenien freigelassen wurden, und ihre Zahl ist strittig: etwa 20 laut Parkverwaltung der Abruzzen, etwa 98 laut Provinz Trient für 2023. Der Marsische Bär lebt im Apennin.

Ist der Nationalpark Abruzzen eine UNESCO-Stätte?

Zum Teil. Das Val Cervara mit der ältesten Buche des Parks ist eines von 13 italienischen Teilgebieten der alten Buchenwälder, verteilt auf 7 Regionen. Keines davon liegt im Molise-Teil des Parks.

Bereich und Themen